Nachdem wir im ersten Teil die jüdischen Flüchtlinge begleitet haben, die versuchten, heimlich die deutsch-belgische Grenze zu überqueren, wenden wir uns diesmal den Menschen zu, die bereits unter uns lebten.
In Eupen, Astenet und Walhorn hatten kleine jüdische Familien Zuflucht gefunden, ein Geschäft aufgebaut, ein Zuhause gegründet oder einfach versucht, ein normales Leben zu führen. Doch die Annexion der Ostkantone an das Deutsche Reich im Mai 1940 sollte ihr Schicksal grundlegend verändern.
Anhand der Geschichten von Robert Cykiert, Eva Zellmajer, Martha Rosenbaum, Walter-Marcel Joseph, der Familie Fröhling und vieler anderer erfahren Sie, wie die Shoah unsere Region und ihre Bewohner getroffen hat.
Eine lokale, zutiefst menschliche Geschichte, die uns daran erinnert, dass sich hinter Statistiken immer Gesichter, Familien und zerstörte Lebenswege verbergen.