Die Gedenkstätte für die Kindertransporte: Die Erinnerung bewahren
Hallo zusammen.
Zu Beginn dieser Serie haben wir die Geschichte der Kindertransporte kennengelernt.
Zwischen 1938 und 1939 verließen Tausende jüdischer Kinder das nationalsozialistische Deutschland, um nach Großbritannien zu gelangen.
Für viele von ihnen war der Grenzbahnhof Herbesthal der letzte Kontakt zu ihrem Heimatland.
Heute erinnert eine Gedenkstätte an diesen Moment der Hoffnung.
Sie symbolisiert den Mut dieser Kinder, aber auch den der Frauen und Männer, die ihre Rettung ermöglicht haben.
Leider wurde dieses Denkmal vor einigen Wochen beschädigt.
Zum Zeitpunkt der Aufzeichnung dieses Interviews waren die Motive der Täter noch nicht eindeutig geklärt.
Was auch immer sie sein mögen, dieses Ereignis erinnert daran, dass Gedenkstätten nach wie vor gefährdet sind und geschützt werden müssen.
Um die Bedeutung dieses Denkmals, seine Wichtigkeit für unsere Region und die Herausforderungen zu erörtern, die die Weitergabe dieser Erinnerung heute mit sich bringt, habe ich mich mit Herrn Roger Franssen getroffen.
Ich lade Sie ein, seinen Bericht zu entdecken.