Oft haben sie kein Grab. Aber sie haben wieder einen Namen bekommen.
In dieser Serie haben wir das erschütternde Schicksal jüdischer Familien aus unserer Region während des Zweiten Weltkriegs nachgezeichnet. Flüchtlinge, Schleuser, Widerstandskämpfer, Deportationen … all diese Geschichten hätten in Vergessenheit geraten können.
Doch wie kann man diesen Opfern heute wieder ein Gesicht geben?
In dieser Folge entdecken wir die Stolpersteine, diese kleinen Gedenksteine, die vor dem letzten, frei gewählten Wohnort der Opfer an das Schicksal der Opfer des Nationalsozialismus erinnern.
In Walhorn erzählen mehrere dieser Steine noch immer die tragische Geschichte der Familie Fröhling.
Um den Ursprung dieses Projekts und die damit verbundene Erinnerungsarbeit zu verstehen, habe ich mich mit Monique Kelleter getroffen, die sich intensiv mit dieser Familie und ihrer Geschichte beschäftigt hat.
Ich lade Sie ein, ihren Bericht zu entdecken.
🕯️ Jeder Stein trägt einen Namen. Jeder Name erzählt von einem Leben.